Was steckt hinter der “Laser-Lasik”
Hin und wieder taucht in Berichten oder Foren rund um das Lasern der Augen die Bezeichnung “Laser-Lasik” als Methode bzw. Verfahren der Augenlaserchirurgie auf. Zwar relativ selten, aber doch oft genug, um die Frage zu stellen, was sich hinter dieser ’speziellen’ Lasik verbirgt.
Des Rätsels Lösung: Eine Laser-Lasik ist nichts anderes als die so genannte und weit verbreitete “Femto-Lasik”, die bei vielen Anbietern wie z.B. EuroEyes heute schon Standard ist. Hier wird im Gegensatz zur normalen, klassischen Lasik kein Mikrokeratom (Mikrohobel, Mikromesser) mehr eingesetzt, um den nötigen Flap (aufgeschnittener ‘Deckel’ in der Hornhaut, der aufgeklappt wird und dann darunter die Hornhaut wie benötigt gelasert wrid) mechanisch auf- bzw. anzuschneiden (”zu präparieren”). Statt dem Mikrokeratom wird der Flap mittels eines zweiten Lasers, einem so genannten Femto-Sekunden-Laser präpariert. Statt eines mechanischen Schnitts mit einem ‘Messer’ nutzt man Laser-Impulse, um den nötigen “Einschnitt” zum An-/Auftrennen des Flaps zu realisieren.
Der Vorteil, mit dem die Augenlaserzentren bezüglich der Laser-Lasik respektive Femtolasik werben: es bestehe gegenüber der normalen Lasik-Technik eine höhere Präzision udn damit eine noch größere Sicherheit des Patienten, dass irgendetwas nicht ganz optimal läuft. Denn: Präpariert man den Flap mit klassischen Mikrokeratomen, sind laut einigen Anbietern Schwankungen der Lamellendicke (Flap-Dicke) von 50 µm die Regel. Bei einem Schnitt mit einem Femtosekundenlaser im Rahmen einer Laserlasik beträgt die Toleranz hingegen nur rund 5 µm.